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Das Werk Gmünd und die Geburt einer Legende.

Es gibt Orte, die Geschichte nicht nur beherbergen, sondern gemacht haben. Gmünd in Kärnten ist so ein Ort.
 
Im Jahr 1944 zog Ferdinand Porsche mit seinem Konstruktionsbüro aus dem kriegsgebeutelten Stuttgart nach Kärnten. Was als Notlösung begann, wurde zum Ausgangspunkt eines der bedeutendsten Kapitel der Automobilgeschichte: In den Hallen des Werk Gmünd entstand zwischen 1948 und 1951 der Porsche 356, das erste in Serie produzierte Fahrzeug unter dem Namen Porsche.

Die ersten 52.
Nur 52 Fahrzeuge verließen das Werk Gmünd. Jedes einzeln gefertigt, jedes eine handwerkliche Meisterleistung unter schwierigsten Bedingungen. Die Karosserien aus Aluminium, die Motoren von Volkswagen und der Antrieb zweier Männer, die wussten, dass sie etwas Besonderes schufen.
Die Produktion wurde 1950 nach Stuttgart-Zuffenhausen verlagert. Die Geschichte blieb in Gmünd und mit ihr der Geist eines außergewöhnlichen Beginns.

Ein Leben für die Authentizität.
Helmut Pfeifhofer hat sein Leben der Bewahrung dieser Geschichte gewidmet. Was als private Leidenschaft begann, ist heute eines der bedeutendsten Porsche-Museen Europas. Die Sammlung umfasst Fahrzeuge, Originaldokumente, Werkzeuge und Zeitzeugnisse aus allen Jahrzehnten.

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